LEGIONELLEN: UNTERSUCHUNG DER WASSERVERSCHMUTZUNG

DIENSTLEISTUNGEN ZUR ANALYSE, PRÄVENTION UND WIRKSAMEN BESEITIGUNG VON LEGIONELLEN IN WASSERSYSTEMEN

Der Lockdown hat zur Schließung zahlreicher Gebäude geführt. In deren Rohren floß also das Wasser nur spärlich oder gar nicht und eventuelle Spuren von Kalk, Rost oder Verkrustungen können nun die Ausbreitung von Legionellen fördern.

Legionellen gehören zu den gefährlichsten Krankheitserregern, die durch das Wasser übertragen werden.

Welche Gebäude sind am meisten gefährdet?

Beherbergungsbetriebe, die seit Monaten geschlossen sind, sind besonders legionellengefährdet. Das Bakterium kann sich nämlich in nicht ordnungsgemäß gewarteten Duschen, Wasserhähnen, Wasserleitungen, Whirlpools, Zierbrunnen usw. bilden.

Zu welchen Beschwerden führen Legionellen?

Kommt der Mensch mit dem Legionellen-Bakterium in Kontakt, kann er an einer schweren Form der interstitiellen Lungenentzündung erkranken. Diese Pathologie verursacht Atembeschwerden, Husten, Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Nierenbeschwerden und Durchfall. Oder sie kann auch in abgemilderter Form mit grippenähnlichen Symptomen auftreten.  

Wie entstehen Legionellen?

  • Bei einer Wassertemperatur zwischen 20°C und 50°C, d.h. wenn die Temperatur des Warmwassers unter 50°C sinkt und die Temperatur des Kaltwassers über 20°C steigt.
  • In Wassersystemen mit ungenügendem oder keinem Durchfluss.
  • Das einströmende Wasser ist schlechter Qualität, unterliegt keiner angemessenen Trinkwasseraufbereitung oder wird mit einem intermittierenden Durchfluss geliefert.
  • Die verwendeten Materialien fördern die Bildung von schützenden Nischen oder die Freisetzung von Nährstoffen für Biofilmwachstum und -bildung.
  • Spuren von Schlamm, Kesselstein, Rost, Algen und organischen Ablagerungen, die sich entlang des Leitungssystems und in Wassertanks ansammeln können.

Wie kann man Legionellen vorbeugen?

  • Überprüfen Sie die Warmwasserzirkulation in allen Teilen des Wassersystems sowie die Wassertemperatur.
  • Reinigen, entkalken und tauschen Sie ggf. alle Warm- und Kaltwasseranschlüsse (Duschen und Wasserhähne) aus.
  • Stellen Sie sicher, dass die Trinkwasserspeicher freies Restchlor enthalten, jedoch keine übermäßigen Mengen, da dadurch die Trinkbarkeit beeinträchtigt werden kann.
  • Überwachen Sie Temperaturen und Biozidkonzentrationen mindestens 48 Stunden lang und nehmen Sie bei Bedarf entsprechende Anpassungen vor.
  • Überprüfen Sie auch weitere gefährdete Anlagen, wie Klimaanlagen und Whirlpools. 

Wie kann das Problem behoben werden?

Ies führt eine Probeentnahme und eine vollständige Analyse des Wassers auf Legionellen und Trinkbarkeit durch. Es können zwei Arten von Probeentnahmen durchgeführt werden:

  • Einzelprobeentnahme: Analyse des Austrittspunktes des Siphons im obersten Stockwerk des Bauwerks
  • 3 Probeentnahmen: Die erste Analyse wird an der Sammelstelle durchgeführt, die zweite Analyse erfolgt stromabwärts im Warmwasserspeicher und die dritte Analyse wird am Austrittspunkt auf der höchsten Etage durchgeführt. Die 3 Probeentnahmen gelten als die genaueste Methode zum Nachweis von Legionellen.

Zudem erstellt Ies einen Überwachungs- und Kontrollplan, in dem die durchzuführenden Analysen hervorgehoben werden. Sollte die Analyse ergeben, dass die Struktur positiv auf Legionellen getestet wurde, sind regelmäßig Probeentnahmen vorgesehen. Außerdem wird ein Plan zur Behebung des Problems ausgearbeitet.

Fordern Sie einen Wassercheck in Ihrem Unternehmen an.

Unterschätzen Sie nicht das Risiko einer Legionellen-Kontamination.
Kontaktieren Sie uns sofort für eine Untersuchung.

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